Deutsch-Amerikanisches Volksfest Berlin
Jahrzehntelang prägten das Läuten der Freiheitsglocke und der Duft von Holzkohle-Burgern die Sommer der U.S. Army Brigade in Berlin. Obwohl die Truppen 1994 abgezogen wurden, blieb der Geist des Deutsch-Amerikanischen Volksfestes als Eckpfeiler der deutsch-amerikanischen Beziehungen bis 2019 erhalten.
Das Volksfest in Berlin findet nicht mehr statt, folge statt dessen:
Bilder & Videos
Motto
Veranstaltungsorte
andere Deutsch-Amerikanische Feste
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Das war's
Es ist wichtig zu unterscheiden: Das ursprüngliche „Deutsch-Amerikanische Volksfest“ in seiner klassischen Form (mit Westernstadt und Clayallee-Flair) findet derzeit nicht mehr statt. Es wurde faktisch durch den Berliner Volksfestsommer ersetzt.
Geschichte des Deutsch-Amerikanischen Volksfest Berlin
Das traditionsreiche Deutsch-Amerikanische Volksfest in Berlin blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Am 29. Juli 1961 feierte das Event seine Premiere und prägte das kulturelle Leben der geteilten Stadt. Das Ende der ersten Veranstaltung am 13. August 1961 fiel historisch exakt mit dem Beginn des Baus der Berliner Mauer zusammen.
Trotz der politischen Spannungen entwickelte sich das Fest schnell zu einem echten Besuchermagneten in der Hauptstadt. Mit jährlich über 500.000 Gästen wurde das Volksfest zu einer festen Institution im Berliner Veranstaltungskalender. Das Public Affairs Office der US-Streitkräfte unterstrich die Bedeutung dieses Events als zentralen Pfeiler für die deutsch-amerikanische Freundschaft und den transatlantischen Dialog direkt vor Ort in Berlin.
1961 – 2010 | Clayallee (Zehlendorf)
Der legendäre Standort im US-Sektor. Highlights waren die Westernstadt und US-Spezialitäten wie Burger und Spare Ribs.
2011 – 2015 | Heidestraße (Mitte)
2017 – 2018 | Marienpark (Mariendorf)
Versuch einer Wiederbelebung auf dem Gelände des alten Gaswerks.
Seit 2019 | Kein fester Standort
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Was geschah mit dem "echten" US-Flair?
Das ursprüngliche Deutsch-Amerikanische Volksfest wurde von den US-Streitkräften ins Leben gerufen (erstmals am 29. Juli 1961). Nach dem Abzug der Alliierten übernahm ein privater Veranstalter. Der Charme der “Westernstadt” und die enge Bindung zur US-Botschaft gingen über die Jahre verloren, da Sicherheitsauflagen und Platzmangel die Durchführung erschwerten.
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Bilder & Videos des Deutsch-Amerikanischen Volksfest
🎬 Video: Volksfest Berlin 2018
🎬 Video: Volksfest Berlin 2017
🎬 Video: Volksfest Berlin 2016
🎬 Video: Volksfest Berlin 2015
🎬 Video: Volksfest Berlin 2013
🎬 Video: Volksfest Berlin 2012
🎬 Video: Volksfest Berlin 2010
🎬 Video: Volksfest Berlin 2005
🎬 Video: Volksfest Berlin 1995
🎬 Video: Volksfest Berlin 1993
🎬 Video: Volksfest Berlin 1990
🎬 Video: Volksfest Berlin 1965
🎬 Video: Volksfest Berlin 1965 - Hauptpreis
🎬 Video: Volksfest Berlin 1965
🎬 Video: Volksfest Berlin 1965 - Aufbau
🎬 Video: Volksfest Berlin 1963
🎬 Video: Volksfest Berlin 1963 - Aufbau
🎬 Video: Volksfest Berlin 1962
🎬 Video: Volksfest Berlin 1961
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Jedes Jahr gab es ein neues Motto für das Deutsch-Amerikanische Volksfest
Um den Besuchern in Berlin ein authentisches Erlebnis zu bieten, stand das Deutsch-Amerikanische Volksfest jedes Jahr unter einem besonderen Motto. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand dabei stets eine spezifische Region oder ein Thema aus den USA.
Herzstück des Festgeländes war die detailgetreue Nachbildung einer amerikanischen „Mainstreet“. Diese im Stil einer Westernstadt gestaltete Kulisse diente als Schaufenster der US-Kultur. In enger Kooperation mit den jeweiligen Fremdenverkehrsämtern der USA wurden hier regionale Besonderheiten, Traditionen und touristische Highlights präsentiert. Dadurch vermittelte das Volksfest über Jahrzehnte hinweg ein lebendiges und greifbares Bild der amerikanischen Vielfalt mitten in Deutschland.
Themen des Deutsch-Amerikanischen Volksfest Berlin
Nummer Jahr Thema
1. 1961 (ohne Thema)
2. 1962 Laramie Town
3. 1963 Old Santa Fe
4. 1964 Mayflower
5. 1965 Sacramento
6. 1966 Alamo
7. 1967 St. Augustine
8. 1968 New Orleans
9. 1969 Los Angeles – Bridge to the Stars
10. 1970 The Old Wild West
11. 1971 The Wild West
12. 1972 Hawaii
13. 1973 Las Vegas
14. 1974 San Antonio
15. 1975 Coast to Coast
16. 1976 Spirit of ’76 – Birth of a Nation
17. 1977 Tombstone, Arizona
18. 1978 Old San Francisco
19. 1979 Oklahoma
20. 1980 American Railroads
21. 1981 Dakota Badlands
22. 1982 Northwest Wilderness
23. 1983 The Mighty Mississippi
24. 1984 California – Land of Contrasts
25. 1985 The American Frontier
26. 1986 Broadway in Berlin
27. 1987 Amerika grüßt Berlin
28. 1988 Dallas in Dahlem
29. 1989 Mardi Gras in New Orleans
30. 1990 Alaska
31. 1991 The Native Americans
32. 1992 Singing USA – Memphis
33. 1993 Reno, Nevada
34. 1994 Montana – Big Sky Country
35. 1995 Texas
36. 1996 Massachusetts
37. 1997 Wisconsin
38. 1998 Arizona
39. 1999 Southwest USA – Oklahoma, Arizona, Colorado und New Mexico
40. 2000 Rodeo USA
41. 2001 Rodeo Country USA
42. 2002 Florida – The Sunshine State
43. 2003 The Great Lakes
44. 2004 Deep South
45. 2005 New York
46. 2006 New Mexico
47. 2007 Los Angeles – 40 Jahre Städtepartnerschaft mit Berlin[5]
48. 2008 Massachusetts – Indian Summer in Berlin
49. 2009 Washington & Oregon – Pacific Wonderland
50. 2010 50 Jahre – 50 Volksfeste
51. 2011 Discover America!
52. 2012 New York, Florida, California & Wild West zu Gast in der Hauptstadt
53. 2013 New York, Florida, California & Wild West zu Gast in der Hauptstadt
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Das Bavarian Times Magazine ist das englischsprachige Magazin für die US-Armee Garnison Bavaria in Grafenwöhr, Vilseck und Hohenfels. Viermal im Jahr erscheint eine bunte Mischung aus aktuellen Nachrichten, spannenden Community-Berichten, Lifestyle-Themen und hilfreichen Tipps rund um Beruf, Gesundheit und Freizeit.








