Top menu

Urlaub auf Kuba: Musik, Rum, Zigarren und spanische Kolonialbauten

Seit der Annäherung zwischen Kuba und den USA berfindet sich das sozialistische Kuba im Umschwung und hofft auf eine bessere Zukunft

Ein Panorama von Havanna, der Malecon und der Bucht von Havanna aufgenommen vom Castillo de los Tres Reyes del Morro. -- Bild: wikipedia.org/Kriki

Ein Panorama von Havanna, der Malecon und der Bucht von Havanna aufgenommen vom Castillo de los Tres Reyes del Morro. — Bild: wikipedia.org/Kriki

Kuba (span.: Cuba) der kleine Inselstaat mit 365 Tagen Sonne im karibschen Meer, bekannt ist Kuba vorallem für Rum und Zigarren, für Musik und Tanz, für seine spanischen Kolonialbauten und die kommunistische Revolution von 1959. In den vierziger und fünfziger Jahren entwickelte sich Kuba zu einem beliebten Urlaubsziel für US-Amerikaner, die kleine Insel war weniger prüde als die Amerikaner und bot den Touristen ein bereits Spektrum für ihr Vergnügen.

--- Anzeige ---

1980 öffnet sich Kuba für ausländischen Tourismus, wobei nur Touristen aus sozialistischen Staaten einreisen durften. Umgekehrt reisten auh viele Kubaner nach Osteuropa und besuchten auch die DDR.

Und seit der Öffnung kommen die US-Amerikaner?

Seit dem sich die USA angenährt hat ist der sozialistische Staat Kuba im Umschwung. Die Kubaner sehen der Zukunft optimistisch entgegen und träumen von einer besseren Zukunft. Das amerikanische Festland am südlichsten Punkt in Key West trennen von Kuba nur 160 Kilometer, mit einer Fähre könnte man schon bald von Kuba aus die Vereinigten Staaten von Amerika bereisen.

Die Geschichte Kubas: Sklaverei und Sozialismus

Bunte amerikanische Autos vor kolonialer Kulisse, das ist das Markenzeichen von Havannas.  -- Bild: wikipedia.org / Christopher Michel

Bunte amerikanische Autos vor kolonialer Kulisse, das ist das Markenzeichen von Havannas. — Bild: wikipedia.org / Christopher Michel

Die prächtigen Kolonialstädte auf der Insel wurden schon kurz nach der Eroberung der Insel Hispaniola im Jahre 1511 erbaut. In den Jahren 1512 bis 1514 gründeten die Spanier die sieben Städte: Baracoa, Santiago de Cuba, Bayamo, Trinidad, Camagüey, Sancti Spíritus und La Habana. Kubas Kolonialstädte, allen voran Trinidad und die Altstadt von Havanna sind die prächtigsten in der gesamten Karbik und das nicht ohne Grund, im 19. Jahrhundert war Kuba der weltweit größte Exporteur von Zucker.

Die Plantagenbesitzer investierten ihre gewaltigen Einnahmen aus dem Zuckerexport in Paläste. Auch bedingt durch die Sklaverei, die auf Kuba länger andauerte als anderswo konnten die Plantagenbesitzer ihre Paläste bauen. Die Sklaverei wurden in Kuba erst im Jahre 1886 abschafft. Als 1959 die Revolutionäre kamen waren Inselbewohner erleichtert und der Diktator Fulgencio Batista geflohen war hat die Revolution um Fidel Castro gesiegt.

Urlaub auf Kuba: traumhafte Städte und Strände im Paradies

Pradiesische Sandstrände, türkisfarbenes Meer und prächtige Kolonialstädte, die “Zuckerinsel” Kuba ist ein Traum für jeden Touristen. Mit mehr als 300 Stränden hat Kuba viele Träume in weiß und die fein sind wie Puder. Kuba zählt weltweit auch zu den besten Tauchrevieren, mit vielen Korallenriffen und Korallenbänke um den Inselstaat. Über die 114.524 Quadratkilometer große Insel erstrecken sich Korallenriffe, Palmenstrände, grün überwucherte Gebirgszüge, dichten Mangrovensümpfe und weite Zuckerrohr- und Tabakplantagen. Der fast 2000 Metern hohe Pico Turquino liegt in der höchsten Bergkette der Insel, der Sierra Maestra.

Die Hauptstadt Kubas, Havanna ist kulturelles Zentrum der “Zuckerinsel”, dabei ist besonders die Altstadt La Habana Vieja sehenswert die bereits seit 1982 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Die Attraktion in Havanna ist der Malecón, die Uferpromenade bei Sonnenuntergang, sie ist etwas acht Kilometer lang zwischen dem Hafen Havannas und dme Viertel Vedado. Neben der Uferpromenade verkehren die amerikanischen Oldtimer, meist Buicks, Fords oder Studebakers fast wie eine Reise zurück in die Vergangenheit. Die Fahrzeuge stammen noch aus der Zeit der kubanischen Revolution.

Video Kuba: Der größten Insel der Karibik

Regionen auf Kuba: Insel, Strände und Städte

Strände auf Kuba
Auf der Halbinsel Hicacos liegt der berühmteste Strand auf Kubas, Varadero mit kleinen Riffen kistallklarem Wasser und weißem Sandstrand. Der Playa del Este liegt ca. 20 Kilometer von Havanna entfernt und sind gut geeignet einen Strandurlaub zu machen und um Tagesausflüge nach Havanna Stadt zu machen. Der Playa Ancón ist 4 Kilometer lang, dabei ist der weiße Sandstrand einer schönsten auf Kuba. Der Playa Guadalavaca ist genau das richtige um einige Tage am Strand mit viel Sonne und Meer zu genießen.

Städte auf Kuba

Eine der größten Touristenattraktionen in Trinidad  ist die Plaza Mayor, deren Flair noch heute an die Kolonialzeit erinnert. -- Bild: wikipedia.org/Dieter Mueller, dino1948

Eine der größten Touristenattraktionen in Trinidad ist die Plaza Mayor, deren Flair noch heute an die Kolonialzeit erinnert. — Bild: wikipedia.org/Dieter Mueller, dino1948

Ciego de Avila liegt im Zentrum von Kuba ohne große Kolonialgebäuden und interessanten Sehenswürdigkeiten. Villas Guajimico ist kleiner Ort mit der Playa Guajimico und ist dabei wie geschaffen um sich zu erholen, Guajimico befindet sich zwischen Ciefuegos und Trinidad. Die Hafenstadt Manzanillo liegt die direkt am olf von Guacanayabo und hat über 100.000 Einwohner und ist dennoch überschaubar. Im äußersten Osten von Cuba liegt die Stadt Guantánamo, die Küste wurde 1903 mit einem Leihvertrag an die USA verliehen. Trindand wurde bereits 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben, architektonisch ist die Stadt ein Meisterwerk mit vielen kolonialen Bauten, bunt bemalt und gepflasterten Steinen. Bayamo wurde als zweite Stadt auf Kuba gegründet und spielte in der Geschichte eine bedeutende Rolle. Las Tunas spielt sowohl im Tourismus als auch in der Geschichte Kubas eine untergeordnete Rolle. Das kleine Dorf Santo Domingo ist der Ausgangspunkt für Wanderungen in der Sierra Maestra. Die Stadt Sancti Spiritus ist eine der ältesten Kolonialstädte Kubas mit vielen Gebäuden aus der spanischen Kolonialzeit und erlangte ihren Reichtum durch den Anbau von Zuckerrohr. In der lebendigen Stadt Cienfuegos sollte die Flaniermeile, der Prado auf jeden Fall besucht werden. Die richtige Karibik erlebt man in der Stadt Baracoa obwohl diese geografisch nicht in der Karibik liegt. In Camagüey leben viele junge Menschen und Studenten, sie ist eines der ulturell wissenschaftlichen Zentren Kubas. Mit vielen Kolonialbauten ist Santiago de Cuba die zweigrößte Stadt Kubas. Unzählige Bars, eine imposante Hafenpromenade, eine Reihe von alter amerikanischer Autos, das ist Havanna die schönste Kolonialstadt der Karibik.

Inseln um Kuba

Cayo Largo Del Sur ist zweitgrößte Insel des kubanischen Canarreos-Archipel. -- Bild: wikipedia.org/Vgenecr at nl.wikipedia

Cayo Largo Del Sur ist zweitgrößte Insel des kubanischen Canarreos-Archipel. — Bild: wikipedia.org/Vgenecr at nl.wikipedia

Auf der Suche nach einem kleinen Paradies ist man auf der Insel Cayo Levisa östlich von Puerto Esperanza an der Atlantikküste genau richtig, es erwartet einem glasklares Wasser und weiße Sandstrände. Im Osten von Kuba liegt die Insel Cayo Levisa, vorgelagert der Stadt Puerto Esperanza an der Atlantikküste mit glasklarem Wasser und weißen Sandstrand. An der Nordküste von Cuba liegt die Koralleninselgruppe Cayo Las Brujas mit einsamen Sandsträndne und viele Natur. Cayo Las Jutias in der Nähe von Santa Lucía ist eine kleine Koralleninsel mit einem feinsandigen und weißen Strand

Natur auf Kuba: Atemberaubende Landschafen und faszinierende Nationalparks

Auf Kuba findet atemberaubende Landschafen und faszinierende Nationalparks wo man noch heute als Tourist in unberührte Landschaften eintauchen kann. Wie den “Baconao Park” nahe der Stadt Santiago de Cuba, hier finden man selten Tierarten und große Gesteinsformationen vulkanischen Ursprungs. Im Nationalpark “Peninsul a de Guancanahibe”s finden Taucher ein artenreiches Paradies. Las Terrazas ist ein Wiederaufforstungsprojekt und ist besonders bei Naturliebhabern und Wanderern beliebt. Das Viñales Tal wurde 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe erhoben, das Tal ist besonders für den Anbau von Tabak bekannt.

Nationalparks auf Kuba

  • Baconao Park nahe der Stadt Santiago de Cuba
  • Escaleras de Jaruco nahe der Stadt Havanna
  • Peninsul a de Guancanahibes im Westen Kubas
  • Peninsula de Zapata (Parque Nacional Ciénaga de Zapata), ist ein großes Feuchtgebiet
  • Nationalpark Pinares de Mayari nahe der Stadt Mayari
  • Nationalpark Escaleras de Jaruco in der Nähe von Havanna
  • Nationalpark Valle de Viñales, in der Region Pinar del Rio (Ist vorallem bekannt wegen des Kegelkarstfelsen, die auch Elefantenbuckel genannt wird)
  • Nationalpark Topes de Colantes, in der Nähe der Stadt Trinidad
  • Nationalpark Sierra Maestra in des Dorfes Bartolomé Maso
  • Nationalpark Alejandro de Humbold in der Nähe von Baracoa (UNESCO zum Weltkulturerbe)

Anreise

Die Anreise nach Kuba erfolgt meist mit Flugzeug, zu den internationalen Flughäfen “Havanna José Martí International Airport (HAV)” oder “Varadero International Airport Juan Gualberto Gomez”. Aus Deutschland und der Schweiz fliegen mehrer Airlines, teilweise auch täglich zu den internationalen Flughäfen auf Kuba.

Flugverbindungen (Beispiele)

  • Air Berlin aus Berlin-Tegel (saisonal), Düsseldorf und München
  • Condor aus Frankfurt am Main
  • Eurowings aus Köln/Bonn
  • Condor aus Frankfurt am Main
  • Edelweiss Air aus Zürich

Reisezeit und Klima

Nach Kuba reisen kann man generell das ganze Jahr, da die Insel nahe am Äquator liegt und von warmen Meeren umgeben ist. Als beste Reisezeit gelten für Kube die Monate Dezember bis März bei 29 bis 31 Grad Celsius mit wenig Regentagen. Von Mai bis Oktober ist Regenzeit, im September und Oktober besteht die größte Hurrikan-Gefahr auf Kuba.

Monat J F M A M J J A S O N D
Regentage 6 4 4 5 7 10 9 10 10 11 7 6
Sonnenstunden 7 7 9 9 8 8 9 8 7 6 7 6
Tagestemperaturen 26 26 28 29 30 31 31 32 31 29 28 26

Währung und Bezahlung

Die Kubaner bekommen ihr Gehalt in Kubanischen Peso (Moneda Nacional MN oder CUP) bezahlt für den nur wenige Waren erhältlich sind, als Tourist bezahlt man auf Kuba mit dem Peso Convertible (CUC). Der CUC entspicht 0,92 Euro (Stand Januar 2016) und ist mehr Wert als die Währung der Einheimischen. Die Karten deutscher Banken wie EC-Karte, girocard, Maestro oder VPay werden auf Kuba nicht akzeptiert. Die internationalen Kreditkaten deutscher Banken werden meist in allen großen Hotel und Restaurants akzeptiert.

No comments yet.

Schreibe einen Kommentar